Category Archives: Medien

Medienspiegel 20.3.2012 (Re-Occupy)

NZZ: Trotz Sonnenschein wenige Occupy-Aktivisten (17.3.2012)
Trotz sonnigem Wetter und frühlingshaft milden Temperaturen haben sich am frühen Samstagnachmittag lediglich rund 60 Aktivisten bei der Neuen Börse in der Zürcher Innenstadt eingefunden, um gegen die Auswüchse in der Finanzbranche und gegen das bestehende Wirtschaftssystem zu demonstrieren. Zur Kundgebung hatte die Occupy-Bewegung aufgerufen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto «Re-Occupy – Wir sind die 99 Prozent – Wir werden nicht ruhen».

Tages Anzeiger: Occupy-Revival zieht nur wenige Demonstranten an (19.3.2012)
60 Aktivisten besetzten am Samstag den Eingang der Neuen Börse. Ein Camp am Bürkliplatz wird von der Polizei verhindert. Schliesslich fand die Gruppe Asyl auf dem Areal der Roten Fabrik.

Tages Anzeiger: Ist Occupy ernst zu nehmen? (20.3.2012, Print)

 

Angeregt von Occupy Aktivisten (meldet uns gute Artikel zu Occupy Themen zu medien@occupyzuerich.ch Betreff “Medienspiegel”), zusammengestellt von René.

Re-Occupy Day 17.03.2012

Kommt Bunt, Kommt zahlreich und kommt vor allem mit Zelt und Schlafsack an die Re-Occupy Day vor der Börse mit anschliessendem Camp. Wo? Entscheiden wir spontan.

RE- OCCUPY DAY
17. März 13.00 Uhr
Aktion Occupy Börse

YES WE CAMP! Die Finanzkrise läuft – die Erschütterungen werden immer heftiger!

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Medienspiegel 16.3.2012

Tagesschau: Herkunft der Gelder für Abstimmungskampagnen bleibt geheim (15.3.2012)
In der Schweiz wird es auch künftig keine Pflicht geben, die Finanzierung von Abstimmungskampagnen offenzulegen. Der Nationalrat hat die Vorlage mit 97 zu 72 Stimmen abgelehnt.

NZZ: Die Partei, die am liebsten bar zahlt (10.3.2012)
Die SVP hantierte im Wahlkampf 2007 mit Millionen in bar. Das werfe Fragen nach der Legalität der Gelder auf, sagen die Chefs von FDP und CVP. Doch die SVP mag keine Antworten geben. [..] Parteifinanzen gehören zu den bestgehüteten Geheimnissen der Schweizer Politik. Nun wird das Geheimnis bei jener Partei teilweise gelüftet, die am meisten Geld zur Verfügung hat. Die «NZZ am Sonntag» hat in ihrer letzten Ausgabe aus parteiinternen Dokumenten zitiert, die intime Einblicke in das Finanzgebaren der SVP gewähren. Herzstück ist ein Papier mit dem Titel «Finanzübersicht Wahlen». In dem zehnseitigen Dokument, das auch der NZZ vorliegt, sind Hunderte von Einzelposten aufgeführt: Ausgaben für Plakate, Inserate, Blumen, Briefmarken, Werbebüros, Raummieten und so weiter. Total sind Ausgaben von 12,3 Millionen Franken aufgelistet.

Die Zeit: “Das Geld hat die Politik bis zur Unkenntlichkeit verdreht” (23.2.2012)
Amerikas Politik ist fest im Griff von Lobbygruppen, sagt der Ökonom Jeffrey Sachs im Interview. Das Land brauche eine neue Partei – und einen Präsidenten wie Franklin Roosevelt. [..]  Es ist vor allem die Stimmung, die sich langsam zu ändern scheint. Es gibt auch erste Änderungen in der politischen Linie. Selbst Politiker, die etwa anfangs strikt gegen eine Reichensteuer waren, sprechen sich inzwischen immer häufiger dafür aus. Diese Entwicklung ist sicher auch der Occupy-Bewegung zu verdanken.

 

Angeregt von Occupy Aktivisten (meldet uns gute Artikel zu Occupy Themen zu medien@occupyzuerich.ch Betreff “Medienspiegel”), zusammengestellt von René.

Re-Occupy Facebook Aktion für 17.3.2012

Text FB-Viralaktion.

1. Foto ‘OccupyDayFacebook.jpg’ auf Pinnwand posten (hochauflösend markieren). Beschreibungstext eingeben:

Wir alle sind 99%: Tagt euch ins Bild, teilt es auf Facebook und kommt Samstags bunt und zahlreich. Danke für eure Unterstützung!

Mit Leute selber rein taggen eher vorsichtig sein (falls sich Leute beschweren, kann FB intervenieren). Auch hat FB ein Limit von ca 50 getaggten Leute pro Bild. Von daher macht es Sinn, wenn sich das Bild mehrere Leute auf ihr Profil laden, dann können sich da erneut wieder 50 Leute reintagen. Also Leute auffordern sich ins Bild zu taggen,  es selber hoch zu laden und es unter ihren FB Freunden zu teilen.

Auf das möglichst viele mitmachen! Und sich das bis Samstag im großen Stil viral verbreitet!

Fukushima Nie Wieder – Programmübersicht (10.3.2012)

Liebe Leute

Wir starten am Sa. 10.3. bereits um 13.30 h Paradeplatz in Zürich mit Cédric Wermuth – kommt pünktlich :-)
Das Programm sieht wie folgt aus:
  • 13.30 h Cédric Wermuth, Redner
  • 13.55 h Sturm & Klang, Liedermacher
  • 14.15 h Geri Müller, Redner
  • 14.40 h Mischa Wyss, Mundart-Chanson
  • 15 h Franz Hohler, Kabarettist
  • 15.30 h Marco Pollastri, Liedermacher
  • 16.00 h  VV (occupy-Vollversammlung)
  • 16.35 h Wero & the band
Meldet Euch unbedingt über Facebook für den Anlass an und ladet Eure Freunde ein:
Am So. 11.3.12 findet der Menschenstrom 2012 statt. Zug ab Zürich HB: 09.02 h!. Einige von uns gehen bereits am Samstag an den Menschenstrom per Fahrrad, zu Fuss…
Diese Mega-Ereignisse solltest Du nicht versäumen, denn…
- wir muten Tausenden von Generationen strahlenden, krankmachenden Atom-Müll zu
- unsere Politiker müssen Ernst machen mit dem Atomausstieg
- erneuerbare, dezentral organisierte Energie soll umgehend gefördert werden
Herzliche Grüsse
P.K.

Medienspiegel 20.2.2012

Tages Anzeiger: Der Kampf um die Notenbanken (20.2.2012)
Die Zentralbanken sind in Bedrängnis, nicht nur bei uns. Konservative reden von einem sozialistischen Monster, Progressive rufen nach einer zinslosen Regionalwährung. [..] Die Lösung liegt folgerichtig nicht primär in der Abschaffung der Zentralbank, sondern des Zinses. Das mag auf den ersten Blick erstaunen, doch es gab in der Geschichte der Menschheit immer wieder Geldsysteme ohne Zins. Und es gibt sie heute noch. Man spricht dabei von Regionalgeld oder Komplementärwährungen. In der Schweiz kennen wir das WIR-Geld – in Deutschland gibt es gar eine Art Mini-Boom von Regionalgeld. Das bekannteste Beispiel ist der Chiemgauer in Bayern. [..] Sobald das Wetter wärmer wird, dürfte sich auch die Occupy-Bewegung wieder verstärkt bemerkbar machen. Zinsloses Geld und ein bedingungsloses Grundeinkommen werden dabei wahrscheinlich zu den zentralen Anliegen avancieren.

BAZ: Wie in den USA eine Hand die andere wäscht (15.2.2012)
Reiche Spender, beflissene Politicos: Die Vereinigten Staaten laufen Gefahr, zu einer Plutokratie zu werden. Wie niemals zuvor bedroht der Einfluss des Geldes die amerikanische Demokratie. [..] Tatsächlich verlieren immer mehr Amerikaner genau diesen Glauben: Nicht einmal zehn Prozent der Befragten trauen mittlerweile dem Kongress. Mit gutem Grund: «Diese Institution, immerhin der Kern unserer Demokratie, ist politisch bankrott», sagt der Harvard-Jurist und Reformer Lawrence Lessig. Lobbyisten schreiben Gesetzesvorlagen, Unternehmen und zu einem geringeren Grad auch Gewerkschaften kaufen sich Abgeordnete und Senatoren, wichtige Gesetzeswerke werden zerredet und abgeschliffen, bis sie den Geldgebern passen. Staatliche Aufsichtsfunktionen, etwa beim Umweltschutz, werden konstant angegriffen und ausgehöhlt, Sonderinteressen triumphieren.

Kommentar (René): Dies ist einer von vielen Gründen für die Entstehung von Occupy Wall Street, die Empörung über die Aushebelung der Demokratie durch Lobbyisten und Superreiche. Occupy Wall Street’s Forderung ist einfach: “Get Money out of Politics!”

Tages Woche: Verzweifelt gesucht: Griechisches  Schwarzgeld in der Schweiz (6.1.2012)
Griechische Superreiche sollen mehrere Hundert Milliarden Euro auf Schweizer Bankkonten versteckt haben. Einen Teil dieses Geldes will die griechische Regierung nun via Steuerabkommen mit der Schweiz zurückholen. Für den griechischen Finanzminister Evangelos Venizelos klingt es fast zu schön, um wahr zu sein: Reiche Griechen sollen in der Schweiz über 200 Milliarden Euro geparkt haben, glaubt die griechische Presse zu wissen – also viel mehr Geld als die Jahreswirtschaftsleistung des Landes oder die gesamten Spareinlagen griechischer Banken. Es wäre ein Geldsegen für Venizelos, wenn er diese hübsche Summe besteuern dürfte – vorausgesetzt natürlich, es handelt sich tatsächlich um nicht deklariertes Geld. Continue reading

Occupy Zürich Frühling 2012

Im Februar noch und März 2012 sind einige Aktivitäten geplant, ein Überblick:

Freitag 24.2.: Offener St. Jakob: M. Binswanger: Je mehr Wettbewerb, umso besser? (Vortrag & Diskussion)
Freitag 24.2.: Occupy: Moderations Gruppentreff 

Samstag 3.3: Occupy: Leichen im Keller (Aktion)

Montag 5.3.: Vollversammlung “Yes We Camp” (Prozessorientierte Vollversammlung)

Mittwoch 7.3: Offener St. Jakob: W. Spieler: Warum verurteilen die Kirchen den neoliberalen Kapitalismus? (Vortrag & Diskussion)

Donnerstag 8.3.:  Occupy: Ausserordentliche Vollversammlung für Re-Occupy Day 2012 (Vollversammlung)

Samstag 10.3.: Occupy: Jahrestag AKW Katastrophe Fukushima (Versammlung, Gastsprecher)

Sonntag 11.3.: Menschenstrom Mühleberg (Aktion / Demonstration)

Donnerstag 15.3.: Vollversammlung Re-Occupy Paradeplatz (Global re-occupy day) (Vollversammlung)

Samstag 17.3. Occupy: Re-Occupy Day 2012 (Aktion mit folgender Besetzung)

(Dienstag 20.3.: Frühlingsanfang)

Samstag 24.3. Welt ohne Folter (Demonstration)

Dienstag 27.3. Occupy: Transparente Parteienfinanzierung (Podiumsabend)

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FAZ: Geldschöpfung: “Wie kommt das Geld in die Welt?” mit Occupy Zürich Aktivisten Antwort (10.2.2012)

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): Geldschöpfung

Wie kommt das Geld in die Welt?

05.02.2012 ·  Nicht nur die Europäische Zentralbank kann Geld schaffen, sondern auch jede ganz normale Bank. Sie schöpft ihre Kredite aus dem Nichts. Ist das schlimm, wie Occupy behauptet?

Von Christian Siedenbiedel (Original Artikel)

Mit einem Kommentar von Occupy Zürich Aktivisten (rot), 10.2.2012

Occupy Zürich Aktivisten: Positiv erstaunt nahmen wir, Aktivisten bei Occupy Zürich, zur Kenntnis, dass sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vermehrt mit dem Mindestreserve-Geldsystem beschäftigt. Mit diesem Artikel vom 5. Februar 2012 “Wie kommt das Geld in die Welt” wird der Geldschöpfungsprozess durch private Banken das erste Mal von einem deutschen Leitmedium thematisiert. Allerdings ist der Artikel unvollständig, weshalb wir uns erlaubt haben, ihn mit Kommentaren zu versehen.

Es gibt Dinge, die sind so selbstverständlich, dass man nicht über sie nachdenkt. Zu ihnen gehört das Geld. Man holt die Scheine aus dem Automaten, trägt sie im Portemonnaie mit sich herum, zählt sie bisweilen und benutzt sie zum Zahlen. Aber wo kommt das Geld her? Es wird halt irgendwer drucken, denkt man.

Die bankenkritische Bewegung Occupy vertritt die provokante These, es seien die Banken, die in unserem Wirtschaftssystem das Geld schaffen. Die Kapitalismuskritiker finden das nicht gut: Gewinnorientierte private Institutionen, die in keiner Weise demokratisch kontrolliert würden, sind Schöpfer des Geldes. Das sei gefährlich, sagt Occupy.

Nicht nur Scheine und Münzen

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Medienspiegel 3.2.2012

DRS 2:  Hörpunkt: Anders wirtschaften (Serie mit diversen Beiträgen)
Das Prinzip der Profitmaximierung und ein um sich greifendes Risikodenken – das alles hat nicht nur die Banken weltweit, sondern auch Staaten und Gemeinden in grosse finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Und die Zeche bezahlen die einfachen Leute. Was für Alternativen gibt es?

Frankfurter Allgemeine (FAZ): Wer hat Angst vor Anarchismus? (30.1.2012)
Die Occupy-Bewegung hat es gezeigt: Viele der jüngst in den Blick geratenen sozialen Bewegungen sind durch anarchistische Ideen geprägt. Ist nach dem Scheitern des Sozialismus der Anarchismus die linke Utopie der Zukunft?

TAZ: Vom Tahrirplatz lernen (28.1.2012)
Ägypten zeigt, wie man ein breites Bündnis schmiedet, warum Theorie keine Rolle spielt und warum die Revolte auch hier notwendig ist. Von Juliane Schumacher: Acht Monate lang war ich in Kairo, habe die manchmal sehr ruhigen, oft aber atemlosen Momente auf und um den Tahrirplatz erlebt. Ich habe die unbändige Freude und die Freiheit der ersten Monate nach der Revolution mitbekommen, den Schock und die Verletzungen, als das Militär, auf das die Bewegung zu Beginn alle Hoffnung gesetzt hatte, sich als brutale Fortsetzung des alten Regimes entpuppte.

 

Angeregt von Occupy Aktivisten (meldet uns gute Artikel zu Occupy Themen zu medien@occupyzuerich.ch Betreff “Medienspiegel”), zusammengestellt von René.