Von Tot-geschwiegen werden, über lächerliche Zeitungsartikel, die sich über das Geburtstagsfest der Occupybewegung lustig machen (anscheinend haben wir nur Prospekte verteilt?) bis zur Nähe zu antisemitischen Karikaturen (diese Karte ziehen die Medien, wenn sie gar nicht mehr wissen, was sie noch kritisieren sollen), frage ich mich schon, was die Welt eigentlich von uns will – aber das ist wieder ein anderes Thema – jedenfalls –
nach alldem war der Occupy Olma-Event eine wahre Wohltat: Bodenständig, friedlich, occupistisch eben. Themengerecht ging es da zu und her. Ein engagierter Bauer, Hans Stalder, referierte eindrücklich über die Misere, in der die Landwirtschaft steckt (no future?), Karl Rietmann erklärte, dass das mit der Genetik keine beschlossene Sache sei, Severin Welti malte den Teufel an die Wand bezüglich den Hungernden auf diesem Planeten (er hat total Recht!) und dann war da noch die Pia Kumar, die ihre Klappe nicht mehr halten kann bezüglich Nahrungsmittelspekulation (da hat sie auch Recht – so ein Drecksgeschäft!). Tolle Gespräche und eine himmlisch-höllische Kürbissuppe verpassten dem Ganzen den richtigen Gusto. Und der Himmel – der hat auch gelacht – so ist das eben, wenn Engel reisen.