hier und für Dich sieben Gebote, drei Fragen und zwei Maximen:
1. Reiche sind eine Minderheit und deshalb besonders schützenswert!
2. Geld und Reichtum sind nicht dazu da, um umverteilt zu werden!
3. Es gibt kein Menschenrecht auf Enteignung durch Habenichtse und Mietlinge.
4. Es ist völlig OK Mittel zu besitzen; es ist sogar cool und zeugt von Macherqualität!
5.Mittellose und Passivisten hingegen behindern die Gesamtgesellschaft.
6. Geld folgt immer der Intelligenz und ist dort sehr gut aufgehoben.
7. Wir brauchen grosse Banken, fette Boni, intelligente Investmentbanker und starke Renditen.
1. Spendest Du auch Geld für die Ärmsten, z.B. in Afrika?
2. Wieviel?
3. Wieviel Steuern bezahlst Du pro Jahr?
1. Do not occupy!
2. Be grown up!
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Antwort einer aktiven Person bei Occupy:
zu den Geboten:
1. Wenn Reiche ihr Einkommen auf dem Buckel der Fleissigen erlangen, sind sie nicht schützenswert.
2. Geld und Reichtum sind für jeden in der Gesellschaft da – gewisse Unterschiede wird und soll es immer geben – aber den Raubtierkapitalismus den wir heute haben – ne – wenige % der Weltbevölkerung besitzen die Löwenanteile – wer leistet (wirklich leistet – nicht von Zinsen lebt) soll auch etwas davon haben und zwar jede/r
3. Es gibt Menschenrechte auf Nahrung, Bildung und Unterkunft!
4. Mittel zu besitzen ist natürlich ok, wenn sie auf legalem und was noch wichtiger ist legitimem, moralischem Weg ERSCHAFFEN wurden.
5. Kein Mensch ist von Natur aus passiv – jedoch behindert unsere Gesellschaft wahre Kreativität oft – und dann würde mich noch interessieren, welche Aspekte der Gesamtgesellschaft genau behindert werden nach Deiner Meinung (Du sprichst nicht etwa vom Geld “machen” oder??)
6. Geld folgt leider nur zum kleineren Teil der Intelligenz – vorallem folgt es der Gier und dem Machthunger.
7. grosse Banken, fette Boni, Investmentbanker und der endlose Drang nach grossen Renditen haben die Misere verursacht, in der wir stecken.
Zu den Fragen:
1.+2. Ja ich spende ab und zu Geld für die Aermsten – wahrscheinlich sind es ca. 100.- Fr. pro Jahr. Ich habe ein Einkommen von ca. 5000.- Fr. monatlich. Allerdings mache ich bei den sogenannten Entwicklungshelfer-Organisationen auch immer mehr ein Fragezeichen. Man kann ja nicht auf der einen Seite die südlichen Länder um Milliarden bescheissen und ihnen dann ein paar Milliönchen als “Entwicklungshilfe” zurückgeben…
3. Ich zahle ca. 5000.- bis 6000.- Fr. Steuern pro Jahr.
Ich hoffe, Du weisst meine Offenheit zu schätzen. Jetzt möchte ich nämlich Deine Zahlen wissen! Wieviel Spenden? Wieviel Steuern? Bin gespannt – oder gehörst Du vielleicht zu jenen, die ihre Kohle in Steueroasen verstecken, ein Jacht und eine Villa besitzen und es mit Hilfe von Anwälten schaffen, 0 Fr. Steuern zu zahlen???
…. der ganze Blog ist hier zu finden auf Landsgemeinde.net
…. das hat tatsächlich jemand geschrieben… es ist nicht erfunden…
19. Juli 2012 um 14:26 Uhr
1. Reiche sind als Minderheit genauso schützenswert wie Rassisten.
2. Geld und Reichtum sind unnötig für eine Welt in der alle wohlhabend sind.
3. Es gibt wichtigere Menschenrechte als das Recht auf übertriebenen Privatbesitz.
4. Es ist völlig OK sich von unten zu organisieren; es ist sogar cool und zeugt von Macherqualität!
5. Rassisten, machtgierige Leute und andere schaden der Gesamtgesellschaft erheblich mehr als Mittellose und Passivisten.
6. Geld und intelligenz sind zwei sehr unterschiedliche Sachen und lassen sich so nicht vergleichen.
7. Wir brauchen Alternativen zu dem Irrsinn, der unsere Welt zerstört.
8. Hab ich gemacht, als ich Geld hatte.
9. Ein paar hundert franken im Jahr.
10. Nicht viel.
11. Occupy!
20. Juli 2012 um 03:38 Uhr
Wenn man nicht alles übers Geld definiert, ist die ganze Diskussion hinfällig. Helfen kann man über Geldspenden oder tatkrägtige Unterstützung.
Wieso gehts bei Occupy nur um Geld? Wenn man von den 99% redet, mein man ja nur Geld, es gibt aber mehr im Leben. Darum stösst diese Bewegung auf immer weniger Interesse und verschwindet bald.
Auch bei jeglichen Demos für BlaBlaBla als Trittbrettfahrer mitzumachen hilft nicht weiter.
21. Juli 2012 um 09:37 Uhr
Es geht doch nicht nur um Geld bei Occupy. Leider regiert aber zur Zeit noch das Geld die Welt und deshalb wird darüber gesprochen.
Trittbrettfahren: Ich bin auch nicht so Fan davon – manchmal ist es aber ein gute Möglichkeit unsere Sache voranzutreiben (z. Bsp. am 1.8. bei der Landsgmeinde auf der Gemüsebrücke).
Lieber sind mir natürlich auch echte Aktionen: 1.9. Nahrungsmittelspekulation. Das ist toll, dass sich eine Gruppe gefunden hat, die das organisiert!! Ich würde mir noch viel mehr solche Aktionen wünschen