Occupy Zürich

Die Aktivistinnen und Aktivisten von OccupyParadeplatz

Erlebnisse eines Aktivisten

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Eine kurze Zusammenfassung 17.März bis circa 17. Mai 2012

Guten Tag, liebe Freunde liebe 99%

Ich bin ein Aktivist der dabei war im Re-Occupy Camp Wollishofen.
Hier schildere ich Euch gerne ein Teil meiner Erlebnisse in Form eines Protokolles( Kurzgeschichte).

Alles begann am 17.März Re -Occupy Day. Da ich nicht auf dem Lindehof campte weil es mir zu kalt war ( Occupy ist freiwillig!), setzte ich alle meine Hoffnungen ins Re-Occupy Camp welches starten soll am 17.März 2012 Frühlingserwachen! Ich dachte der Sommer kommt und wir werden ein grosses Camp haben. Leider verlief alles anders, wir waren circa +100 Personen am Re-Occupy Fest vor der Neuen Börse. Schnell sind wir zum Entschluss gekommen wir müssen eine Vollversammlung ( VV) machen, um zu sehen wohin unser Camp gehen solte. Da sich jedoch nur etwa +25 von diesen +100 Leuten entschieden haben auch wirklich zu campen, war die Stimmung schon verwirrend, dazu kam noch dass wir in alle 4 Himmelsrichtungen verstreut waren weil Alle an ein anderes Ort gehen wollten: z.B in die Allmend, wieder auf den Lindehof und und und…/ nach einem guten VV Entschluss zottelten wir los in Richtung Bürkliplatz mit Musik, Sack und Pack, Occupy Schwein und Info Stellwänden.
Am Bürkliplatz beim See zu waren wir so optimistisch und stellten unsere rund 20-30 Zelte auf. Es ging nicht lange schon hatten einige Aktivisten ersten Kontakt bekommen mit der Stadtpolizei Zürich; Forderung; wenn wir nicht innerhalb der nächsten 30 Minuten wieder das Gelände verlassen werden und alle Zelte abbauen so werden wir mit Gewalt geräumt.( mit Verhaftungen wurde gedroht).
Wir lösten unseren Optimismus auf und zogen uns nach einem langen Spziergang zurück hinter die Rote Fabrik in Wollishofen am Stadtrand. Wir hatten Glück und konnten dort unsere ersten Zelte aufstellen, wo wir schlussendlich auch 2 Monate lang toleriert wurden von Seiten des Kanton Zürichs ( Regierung) und von Seiten der Roten Fabrik. Wir waren im Occupy Camp Rote Fabrik etwa ein dutzend AktivistenInnen manchmal mehr manchmal weniger, am Wochende meist mehr, und manchmal waren es mehr Randständige und Obdachlose oder Arbeitssuchende als wirkliche Occupy AktivistenInnen.
Das Camp hat manchmal ( zu) viel Energie gekostet, so dass wir oft gar nicht mehr so viele Aktionen gemacht haben von dort aus: zum Beispiel auf den Paradeplatz gehen oder so… Wir hatten mit vielen Nachtruhe Störungen zu tun, einige Leute verliessen desshalb das Camp und es gab auch einige Tränen, Camp Verbote für gewisse Personen, angesoffene Personen die nicht Nachtruhe einhalten konnten. u.s.w. Manchmal hatten wir ein grosses Lagerfeuer es wurde gekocht…wir hatten ein Medienzelt und ein Materialzelt. Einmal kam eine Frau auf Besuch die sagte; Ihr habt das schönste Occupy Camp von ganz Europa direkt am See. Wir wären auch in diesem Camp geblieben und hätten einen schönen Sommer mit vielen Bade Stunden im See verbracht, hätte die Rote Fabrik ( mit Druck der Stadt Zürich Regierung) uns nicht eine Räumung angedroht. Mittlerweile macht das Occupy Zürich Camp Pause, wir haben im Moment keine andere Wahl, ist meine Meinung, wir sind zuwenige AktivistenInnen. Wir müssten 1000 Sympatisanten haben und 100 Zelte mit AktivstenInnen damit wir wieder in der Stadt Zürich Central zum Beispiel auf dem Lindehof ein Camp machen können.
Alles in Allem konnte ich viele gute Erfahrungen sammeln und neue Freunde bekommen obwohl es manchmal drunter und drüber ging in diesen zwei Monaten.

Danke Occupy Zürich.

Der Text wurde “wie er ist” veröffentlicht, mitsamt allen Rechtschreibfehlern.

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