Big Money wurde die Kappe gewaschen / wohin Kapitalismus?

CH Gerichts -Erfolg whistle blower Elmer, Bank Julius Bär

Seit Jahren hat die Deregulierung des CH Bankgeheimnis zunehmend

die Reichen unterstützt

Die Ungerechtigkeit der arbeitenden SteuerzahlerInnen gegenüber

den globalen Firmen hat zugenommen

Wir sind indirekt dennoch beteiligt am Ungleichgewicht über die

630 Milliarden CH Pensionskassengelder

 

Wenn die Mainstream-Medien von einem Teilerfolg sprechen im Gerichtsprozess Rudolf Elmer, ist das ziemlich untertrieben. In der Tat hat Elmer fast auf der ganzen Linie gewonnen. Continue reading

Press release / Medienmitteilung Whistlblower Elmer Prozess

(English text see below)
Wir von Occupy Zürich haben den Prozessanfang gegen Whistleblower Rudolf Elmer
mitverfolgt.
Wir sind empört, wie stark Deutsch Schweizer Medien alle Inhalte seines Prozesses
wie die Rechte der Wistleblower von Informationen im öffentlich demokratischen Interesse!
Die Informationen aus Insiderkreisen zu Bankenvorgehen mit Steuergeldern!
Die intransparenten Geldflüsse von offshore Fonds, in denen auch unsere
Pensionskassen beteiligt sind usw usw
unterschlagen, während die Suisse Romand, die internationalen Allgemein- und Fach-
Medien vollumfänglich und qualifiziert darüber berichten.

Fragen die sich Rudolf Elmer gefallen lassen musste anlässlich des Prozesses am 10.12.14: Continue reading

Gerichtsverhandlung gegen Rudolf Elmer, 4 1/2 Jahre Gefängnis wegen Verstosses gegen das Bankgeheimnis!

Es bleibt dabei: Die Gerichtsverhandlung wird wie angkündigt morgen stattfinden:
Bezirksgericht, 9. Abt., Sitzungssaal 31, Badenerstr. 90, Zürich:
Mi. 10.12.14, Zeit 8:15 h
– Ausweis nicht vergessen – nicht zu spät kommen
Wir singen ab 7.45 h: offshore leaks, offshore leaks…

Man will hier das Bankgeheimnis schützen.
Engagement ist nötiger denn je!
Unterstützt uns, die Demokratie –
stellt BIG MONEY die Gerechtigkeit entgegen!

Fall Elmer – ohne Transparenz, keine Demokratie

Liebe AktivistInnen, liebe Interessierte,
geschätzte Medien,
sehr geehrtes Gericht

Bezirksgericht, 9. Abt., Sitzungssaal 31, Badenerstr. 90, Zürich:
Mi. 10.12.14, Zeit 8:15 h:
Achtung ev. wird der Gerichtstermin verschoben – dies wird vom Gericht wahrscheinlich sehr kurzfristig kommuniziert (also Di. Abend/Mi. Morgen unbedingt nochmals Mail-Eingang checken – wir informieren so rasch wie möglich / AUSWEIS MITBRINGEN!)

Wir pflegen seit längerem den Kontakt zu  Rudolf Elmer. Er  war in gehobener Position bei der Bank Julius Bär auf den Cayman-Islands tätig. Unregelmässigkeiten, die er entdeckte, meldete er der Leitung der Bank Julius Bär. Leider resultierte seitens der Bank keine adäquate Reaktion. Die Geschichte endete mit der Kündigung Rudolf Elmers. Die Details dazu findet Ihr auf unserer Homepage.

Kern der Geschichte ist, dass Rudolf Elmer  wegen Verstosses gegen das Schweizerische Bankgeheimnis angeklagt wird. Der Staatsanwalt fordert  4 1/2 Jahre unbedingt. Zum Ersten stellt sich die Frage, ob das Schweizer Bankgeheimnis auf den Caymans überhaupt gilt und zum Zweiten ergibt sich zum “System Bankgeheimnis” ein grosses Fragezeichen, dient es doch in erster Linie den Einkommens- und Vermögensvertuschungen der Reichen zwecks Steuervermeidung oder gar -hinterziehung. Das Strafmass scheint für einen nicht-vorbestraften Bürger gross. Der Verdacht liegt nahe, dass hier ein Abschreckungsmanöver stattfindet, offenbar soll ein Exempel statuiert werden. Veröffentlichung von Unregelmässigkeiten, Zusammenarbeit mit Wikileaks ist in der Schweiz offenbar ein Verbrechen. Im April fand im Helmhaus unter Morgenthaler eine Ausstelllung zu Julian Assange statt, der durchaus in der CH eine Fangemeinde hat: hier haben wir die Chance, auch unsere eigenen mutigen Leute zu unterstützen.

Ausserdem wurde in den letzten Wochen  in der Schweiz der Schutz der Whistleblower verschlechtert. Dies entspricht nicht unserer Auffassung von Demokratie. Unregelmässigkeiten in Firmen und Behörden müssen an die Öffentlichkeit gebracht werden können, wenn sie dem öffentlichen Interesse schaden, denn  ohne Transparenz: keine Demokratie!

Wir unterstützen deshalb Rudolf Elmer am 10. Dezember vor und im Gerichtssaal (Bezirksgericht Zürich, Badenerstr. 90, 9. Abt., Sitzungssaal 31). Zeit: 8.15 h. Bitte pünktlich sein, sonst wird man nicht mehr eingelassen. Vielen Dank zum voraus für Eure kreative Unterstützung…
Wir  bemalen T-Shirts und tragen diese unter unseren Jacken/Mänteln, denn Transparente darf man nicht in den Gerichtssaal mitnehmen. Vorschläge für die Bemalung/Beschriftung der T-Shirts:
– free whistleblowers
– inadäquates Strafmass
– Bankgeheimnis pfui
– bestraft die Richtigen
– Demokratie über alles
– Steueroasen pfui
– Korruption?
– Wem gehorcht die CH-Justiz?
– Steuergelder adee
– Interessen des Volkes schützen
– A LEAK IN PARADISE!
– Schluss mit Steueroasen!
– FREE Ruedi ELMER
– Warum muss ER den Kopf hinhalten?
etc, etc
Euch fällt bestimmt noch anderes ein ;-)
Ausserdem: Bringt Eure Instrumente mit. Wir singen und musizieren vor dem Gericht ab 7.45 h und nach dem Prozess! Unsere Songs findet Ihr hier:

http://www.occupyzuerich.ch/wp-content/uploads/Occupy-Christmas-Songs_2014.pdf

Und wie immer gilt: Keine Gewalt gegen Menschen und Sachen!

Hinweis auf die bereits verflossene:  Radio Lora-Sendung am …29.11.2014, 18 h zum Fall Elmer und der Geld-, Steuer- und Spekulationsproblematik allgemein.

Mit engagierten Grüssen
Occupy Zürich

Wir in der CH beteiligen uns nicht an der EZB Kritik: Wie kommt das?

Erinnert Euch: wir in der CH haben 60 Milliarden Steuer
Franken den Banken 2010 hinterher geworfen:
laut Dohms, ARD haben sich die EU Banken 48 Milliarden
zu hoch eingeschätzt im Stresstest: die EuropäerInnen
haben also 48 Milliarden entdeckt, die eigentlich der
Bevölkerung gehören würden:
Fragen über Fragen:
wieviel ist zusätzlich unentdeckt geblieben?
wie kommt es, dass wir in der CH mehr Milliarden ohne
Fragen, ohne Mitbestimmung den Banken nach werfen
können als die EuropäerInnen?
usw usw
es gibt vom 20-23.11.2014 in frankfurt Gelegenheit
sich an der Diskussion zu beteiligen!
blockupy.org

Für Whistleblower in der Schweiz wird das Leben nicht einfacher

Gemäss neuem Gesetz muss sich ein Whistleblower zuerst innerhalb der Firma um Verbesserung der Situation bemühen. Wenn dieser Schritt nicht fruchtet darf er sich an eine Behörde melden. Bleibt auch dieser Schritt erfolglos, darf er an die Oeffentlichkeit.

Nun das hört sich nicht so schlecht an, aber stellen Sie sich vor, Sie bringen in ihrer Firma Kritik über unlautere Vorgänge an. Sie werden bestimmt nicht mehr lange dort arbeiten…

zum Link auf SRF

Ständerat Rechsteiner hält das neue Gesetz für eine Verschlechterung der Lage der Whistleblower.

Und Rudolf Elmer meint dazu: “Der Standerät zeigt, dass er der Diener von multinationalen Konzernen, Finanzinstitute und gewissen Superreichen ist…” Damit trifft er den Nagel wohl auf den Kopf.

zum Link Rudolf Elmer

Stellungnahme auf Reuters

Gut zu wissen: Der Beobachter hat eine Homepage: www.sichermelden.ch lanciert. Missstände können dort gemäss Beobachter anonym gemeldet werden.